Klassische Homöopathie

Homöopathie ist ein Heilverfahren, das darauf abzielt, die körpereigenen Heilungskräfte zu stärken. Eine homöopathische Arznei ist in der Lage eine Verbindung zwischen dem Körper und der Seele wiederherzustellen. Aus Sicht der Homöopathie ist der Mensch eine Einheit und daher muss er als Einheit behandelt werden. Krankheit wird als eine Störung der Lebenskraft verstanden, die die Entwicklung des Menschen in allen seinen Bereichen steuert.

Es geht also nicht darum, die Symptome von Krankheiten zu beseitigen, wie dies andere Heilverfahren anstreben, sondern es geht darum, die Lebenskraft so zu stärken, dass der Mensch sich seelisch und körperlich wohlfühlen kann. Die Heilmethode betrachtet nicht bloß die Krankheit im engeren Sinne, sondern die ganze Persönlichkeit mit ihrem Umfeld.

Die Heilmethode basiert auf dem Grundsatz:

“Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“

Heute richtet sich die Homöopathie wieder stärker an Organon der Heilkunst von Hahnemann. Durch Streitigkeiten, Unverständnis und Missverständnisse wurden seine Erkenntnisse jahrzehntelang verdunkelt. Erst heute wird seine Leistung weitgehend erkannt.

Vorgehen bei der Behandlung:

1. Die Fallaufnahme: Den ersten Schritt bei der Behandlung bildet die Fallaufnahme. Sie dauert beim Erwachsenen meistens ca. 2 Stunden, beim Kind etwa 1 – 1,5 Stunden, je nach Komplexität der Beschwerdebilder.

(Eine weitere Diagnosen von anderen Medizinern können hilfreich sein – z.B. Röntgenbilder, zahnärztliche Untersuchungen bzw. Behandlungen).

2. Danach analisiere und repertorisiere ich, d. h. ich suche das passende homöopathische Mittel.

3. Begleitung: Ich begleite den Patienten nach der Einnahme des Mittels, z.B. durch telefonischen Kontakt. Dauer und Umfang der Begleitung ergeben sich aus dem Heilungsprozess.